Kreditkartenbetrug, wer haftet für den entstandenen Schaden?

20.09.2023

Wenn der Verlust einer Bankkarte bemerkt wird, haben die Diebe meistens schon Abbuchungen mit der Karte vorgenommen. Doch wer haftet in einem solchen Fall für den eingetretenen Schaden? Dies hängt davon ab, ob dem Karteninhaber ein grob fahrlässiger Verstoß gegen Sorgfaltspflichten im Umgang mit der Kreditkarte vorgeworfen werden kann.

Keine Haftung der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) bei Verletzung der Aufsichtspflicht

31.03.2023

Der Aufschrei im Fall Wirecard war groß, als der Finanzskandal publik wurde. Jahrelang galt Wirecard als aufstrebendes Vorzeigeunternehmen. Der gesamte Skandal baute sich über einen langen Zeitraum auf, jedoch ging am Ende alles sehr schnell. Der eingetretene Schaden beträgt Milliarden und natürlich wurde schnell nach potentiellen Haftungsgegnern gesucht. Der Vorwurf wurde laut, dass der Schaden in dieser Dimension hätte vermieden werden können, wenn die BaFin ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen wäre.

Online-Banking-Betrug – Nicht in jedem Fall haftet die Bank

21.09.2022

Fälle, in denen beim Online-Banking von dritter Seite in betrügerischer Weise auf fremde Bankkonten Zugriff genommen wird, sind heute leider keine Seltenheit mehr. Jedoch nicht immer muss der Schaden von der Bank ersetzt werden. Hat der Geschädigte gegen die ihm als Bankkunde obliegende Sorgfaltspflichten verstoßen, bleibt der Schaden an ihm hängen, so Urteil des Landgerichts Koblenz vom 01.06.2022, 3 O 378/21.

Kein Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung bei unzureichenden Vertragsangaben zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

07.08.2021

Bislang galt, dass eine vorzeitige Beendigung der Baufinanzierung teuer werden kann, denn dann wurde ein sogenanntes Vorfälligkeitsentgelt fällig. Die nunmehr ergangene Entscheidung des BGH dürfte jedoch die Position des Darlehensnehmers stärken.

Bereitstellungsentgelt ist auch nach erklärtem Widerruf eines Darlehensvertrages zu entrichten

17.12.2020

Die Darlehensnehmer eines Verbraucher-Immobilienvertrages waren unstreitig berechtigt, den Widerruf ihrer auf Abschluss des Darlehensvertrages gerichteten Willenserklärung zu erklären. Dieser Darlehensvertrag gestattete den Darlehensnehmern den Abruf der Darlehensmittel während eines näher definierten Abrufzeitraums. Im Gegenzug hatten sich die Darlehensnehmer verpflichtet, für das Vorhalten der Darlehensvaluta während des Abrufzeitraums sog. Bereithaltungszinsen zu vergüten.  

Widerrufsregelungen sind nicht auf die Bürgschaft anwendbar

16.12.2020

Mit Urteil vom 22.09.2020 (Az. XI ZR 219/19) hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass das verbraucherfreundliche Widerrufsrecht auf Bürgschaften keine Anwendung findet.

EuGH Urteil vom 26.03.2020 – kein neuer Widerrufsjoker!

02.06.2020

Nur wenige Tage nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), Urteil vom 26.03.2020 in der Rechtssache C-66/19, zu einem streitigen Kaskadenverweis ...

Corona – Sonderreglungen für Verbraucher- darlehensverträge

17.04.2020

Die mit der COVID-19-Pandemie einhergehenden Einkommensbußen werden zur Folge haben, dass viele Darlehensverträge nicht mehr oder nur noch teilweise bedient werden können.